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Baie Mahault

19.12.2018

 

Bei Baie Mahault liegt man sehr ruhig und hat unendlich viel Platz zum Ankern. Es hat 4 Stege mit Motorbooten und ein paar Yachten von Einheimischen hängen an Bojen. Das Wasser in der Bucht hier hat leider keine Schnorchel Qualität, so dass langes Baden wegfällt.

Die Einfahrt durch die Riffe ist einfach, wenn man sich an die Wegpunkte im Doyle Führer hält, oder sich bei der zweiten Einfahrt an die Betonnung hält.

Vom Wasser her sieht es aus wie ein kleineres Dorf, aber je mehr man Richtung Süden geht, wird es immer städtischer. Sehr viel ist hier aber nicht los. Von Tourismus keine Spur. Wir hatten uns in kleinen einheimischen Läden etwas Gemüse und Brot gekauft und natürlich eine Crème Schnitte. Sie war sehr gut, mit einem kleinen Schuss Rum darin. Wir sind vielleicht etwas früh hier angekommen, denn wir glaubten, dass hier einiges läuft. Am nächsten Tag sind wir dann bis zur Shopping Center Destreland gepilgert. Ein Fussmarsch von ca. 20 Minuten. Dieses Shopping Center hat einen riesigen Carrefour, einen Decatlon und ein Bricolage und unzählige feinste Geschäfte. Es scheint dass hier einige recht gut verdienen. Wir hatten uns ein paar Kleinigkeiten gekauft und waren erstaunt, dass wir dafür fast 100.00 € ausgegeben hatten. Die Preise sind mindestens so hoch wie in der Schweiz. Aber man bekommt alles was man will.

Am Samstag sind wir dann zu einen Wochen End Ausflug nach Port Louis aufgebrochen. Die Ausfahrt führt durch viele Riffe, welche aber sehr gut betonnt sind und wenn da wir das Licht von hinten hatten auch sehr gut sichtbar waren. Nach gut 2 Stunden hatten wir unseren Anker auf 2.6 Meter Tiefe vor der Hafeneinfahrt fallen lassen. Wir bemerkten, dass uns einige Wellen die Richtung Land kamen uns immer wieder etwas anhoben, aber wir lagen schon unruhiger. Mit dem Dinghy fuhren wir in den Hafen, der einen etwas verlotterter Eindruck machte. Die Einfahrt ist nach und nach versandet und von den 2 Meter Tiefe ist noch etwa 1 Meter 40 übrig geblieben. Die Yachten die im Hafen lagen scheinen schon lange dort zu sein, vielleicht kommen sie gar nicht mehr raus.

Wir spazierten nun Richtung Dorf Zentrum und wir waren erstaunt, dass von einer früheren Pracht nicht mehr viel übrig geblieben ist. Im Doyle wurde das Dorf recht positiv beschrieben, aber in Tat und Wahrheit ist es ziemlich herunter gekommen. Einige schmucke Häuser gibt es noch aber daneben ist meist eines das schon völlig verfallen ist. Wir hatten geglaubt, einige schöne Restaurants am Wasser vorzufinden, aber auch da war Fehlanzeige. Am Strand weiter vorne waren einige Badende und es wurde auf den ankommenden Wellen gesurft. Wir gingen wieder zurück zum Schiff. Der Franzose der neben uns geankert hatte, war nach dem Besuch des Dorfes schon wieder am Anker aufnehmen. Wir folgten seinem Beispiel und fuhren zurück nach Baie Mahault.

Die nächsten zwei Tage erledigten wir einige Wartungsarbeiten. Die Winschen mussten wieder mal zerlegt und gefettet werden und sonst noch vieles andere. Am Samstagnachmittag sind wir wieder zum Ankerplatz bei der vorgelagerten Insel gefahren, denn dort kann man in klarem Wasser Baden. Später fuhr eine Schweizer Motoryacht an uns vorbei und die Leute winkten uns zu und ankerten näher bei der Insel. Sonst keine Schiffe, nur zwei Schweizer. Am Sonntagabend ging es dann wieder zurück nach Mahault. Am Montag gingen wir an Land um ein Auto zu mieten. Wir sprachen eine Frau an, und fragen ob man mit dem Bus zum Flughafen komme. Sie meinte es wäre viel zu kompliziert und sie fuhr uns netterweise zum Flughafen. Dort mieteten wir einen Renault Clio. Zuerst gingen wir in die Marina in Point à Pitre um Ersatzteile für’s Schiff zu kaufen, dann suchten wir den Leader Price. In Guadeloupe macht das Autofahren kein Spass. Überall hatte es Staus. Nicht ganz so schlimm wie in Martinique. Mit dem Navi auf dem Handy hatten wir nach langer Zeit den Laden endlich gefunden. Leider war er kleiner als in Martinique und hatte somit auch ein kleineres Sortiment. Am Dienstag ging es dann nochmals in den Carrefour um noch einigen zu holen und jetzt haben wir wirklich genug vom Einkaufen. Heute Abend kommt Andrea und dann werden wir diese Einsame Ecke wieder verlassen. Bis bald….

 

 

 

 

 

 

 

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