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Martinique

Der grosse Kühlschrank machte Probleme. Er kühlte zwar aber er stellte nie ab und um den Kühlschrank rum war es ziemlich warm. Wir vereinbaren einen Termin mit Caraibe Refrigeration um 8.15 am nächsten Morgen, und beschlossen noch am Abend wieder nach Le Marin zu fahren. ‚Pünktlich‘ um halb elf waren sie dann da, checkten den Druck und weiteres und kamen zum Schluss dass der Thermostat wahrscheinlich defekt ist. Am frühen Nachmittag kam dann ein Techniker vorbei um ihn auszutauschen. Am Abend waren wir noch zurück nach Saint Anne gefahren. Als am nächsten Tag der Kühlschrank immer noch lief entfernten wir ein kleines Lüftungsgitter im Durchgang. Mit der Taschenlampe konnte man den Kompressor sehen und uns war schnell klar was das Problem ist, der Lüfter machte nur kleine Zuckungen anstatt sich zu drehen. Ich hatte dann nochmals angerufen, und wir fuhren wieder nach Le Marin. Der Techniker kam und montierte einen neuen Lüfter und jetzt funktioniert der Kühlschrank wieder super. Es war ihnen sehr peinlich, dass sie diesen Fehler nicht gleich entdeckten, dafür machte er uns auch einen sehr fairen Preis. Danach ging es wieder zurück nach Saint Anne und an diesem Abend konnten wir die Abmachung zu einem Besuch bei Monika und Dominik von der Prana Cat einhalten. Bei feinem Mousseux d’Alsace und knusprigem Gebäck gab es wieder viel zu diskutieren und Ideen auszutauschen. Am nächsten Tag wollten wir zur Anse d’Arlet. Die war aber übervoll und so fuhren wir weiter zur Anse à l’Ane. Mit dem Dinghy erkundeten wir das Dorf. Nichts Atem beraubendes. Dort gab es aber einen gut ausgestatteten Carrefour Express mir frischem Gemüse. Als wir wieder zum Schiff zurück kamen hatten einige Franzosen recht nahe bei uns geankert, sodass wir beschlossen den Anker aufzunehmen und zur nur zwei Meilen entfernten Anse Mitan zu fahren. Die letzten Tage hatten wir öfter mal Regen, aber das immer bei über 30 Grad. Wir legten uns vor das Hotel Bakoua und zapften ihr WLAN an. Dort hatten wir wieder mal unseren Haus Gecko entdeckt. Er lebt schon seit des letzten Besuches von Marie Galante an Bord und alle paar Wochen zeigt er sich wieder mal.

Zwei Tage später verlegten wir uns nach Fort de France. Wir ankerten hinter der Zitadelle und waren vom Wind gut abgeschirmt. Aber die Wellen die durch die Fähren verursacht werden, sind schon nervig. In der Nacht, wann denn auch sonst, riss wieder mal unser Ankerentlastungsseil. Zum Glück gibt es neben dem Leader Price in Fort de France einen gut dotierten Ship Chandler. Am nächsten Tag fuhren wir dann zur Marina z’Apricot. Der Wind hatte auf über 30 Knoten aufgefrischt und das Schiff war wieder mal rundherum voll Salz, da wir einen Kurs genau gegen an hatten. Wir versuchten ein paar Mal an der Boje fest zu machen, aber ich kam nicht so weit nach unten zur Boje. Ich liess dann das Beiboot ins Wasser und Trudi fuhr mit dem Schiff zur Boje und ich konnte dann die Leinen festmachen. Normalerweise bekommt man Hilfe von der Marina, aber die streikten wie alle in Frankreich. Das Rentenalter wurde von 62 auf 64 Jahre erhöht. Wahrscheinlich hatte der Streik der Marina Angestellten Macron tief beeindruckt. Wir mit Rentenalter 65 Jahren müssten ja dauern streiken, aber für die Franzosen ist das wie ein Nationalsport.

Beim Hafenbüro rief ich die Autovermietung CoverCar an (+596 696 48 50 00, covercar@hpjg.fr) und der Vermieter holte uns mit dem Auto ab, obwohl die Vermietung nicht sehr weit vom Hafen entfernt ist. Wir mieteten einen Peugeot 308 für 2 Tage und bezahlten pro Tag 35.00€, ein fairer Preis. Wir fanden in der Nähe einen Carrefour und wir hatten wieder einiges eingekauft. Als ich die Taschen in Beiboot wuchtete, fiel mir das Handy ins Wasser. Ich ging dann mit der Taucherbrille zurück und fand es auf einem Meter Tiefe. Die SIM Karte funktionierte noch, aber das iPhone war hinüber. Wir haben noch ein älteres Android Handy als Reserve an Bord und so konnte ich die SIM Karte dort einbauen. Am nächsten Tag fuhren wir dann ins Einkaufszentrum Genipa, welches einen sehr grossen und schönen Carrefour nebst vielen anderen Geschäften hat. Dort hatten wir nochmals kräftig eingekauft. Am Nachmittag fuhren wir dann zum Flughafen um Andrea abzuholen. Glücklicherweise war der Streik am Mittwoch schon wieder vorbei und sie landete pünktlich in Fort de France. Andrea hatte viel Käse, Cervelats, Schokolade und andere Leckereien aus der Schweiz mitgebracht. Unsere Kühlschränke sind nun voll, und wir brauchen einige Zeit nichts mehr ein zu kaufen. Am Donnerstag bezahlte ich im Marina Büro die Rechnung für zwei Tage an der Boje. Ich war sehr erstaunt, als ich den Preis hörte, 6.00 € pro Tag. In Saint Barth hatten wir über das Doppelte nur für das Liegen vor Anker bezahlt. An nächsten Morgen sind wir weiter bis nach Saint Pierre gesegelt. Vor der Stadt war es wieder etwas eng. Ich ging zum Ausklarieren, und als ich zum Touristen Büro hoch marschiert war, fand ich ein Schild an der Tür, dass sie umgezogen sind. Nun sind sie rechts vom Dinghy Steg im Maison de la bourse. Und morgen geht es weiter nach Domenica.

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