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Nach Antigua

Am 27. Januar nahmen wir den Anker auf und fuhren Richtung Cousteau Park auf Guadeloupe. Wir ankerten vor dem kleinen Fischerhafen in Bouillante. Mit dem Dinghy fuhren wir in den Fischerhafen, denn von dort aus sind es 200 Meter zum Carrefour und über der Strasse gibt es auch einen Leader Price. Dort hatten wir viel Käse, Salami und Gemüse eingekauft, denn in Antigua ist die Auswahl nicht besonders gross und die Preise sind saftig. Nach dem Einkaufen wollten wir in der Bucht von Pte. Maladure ankern, aber es war recht viel Schwell und die Schiffe schaukelten ziemlich stark. So beschlossen wir direkt nach Deshaies zu fahren. In Deshaies fanden wir rechts der Einfahrt einen guten Ankerplatz, aber gegen Abend wurde es dort auch wieder enger. Am Nachmittag ging ich dann an Land um auszuklarieren, auf französischen Inseln eine Kleinigkeit. Am nächsten Morgen fuhren wir los Richtung Antigua. Leider hatte es wieder mal nicht viel Wind und so konnten wir nur einen Viertel der Strecke segeln, den Rest mussten wir motoren. Wir fuhren direkt nach Jolly Harbour, denn dort ist das Einklarieren einfacher und effizienter als in English Harbour. Dort trafen wir endlich wieder mal die Yacht Vairea und hatten bei einem Sundowner bei ihnen wieder viel zu erzählen. Am nächsten Tag liefen sie Richtung Montserrat aus. Wie verlegten wir uns in die Deep Bay und einen Tag später starteten wir Richtung Barbuda. Wieder gab es kaum Wind und so lief die meiste Zeit der Motor. Die 30 Meilen bis Barbuda führen über ein flaches Gebiet. Die grösste Tiefe dort ist etwa 35 Meter. Man sieht die Insel sehr spät, denn es ist nur eine flache Sandinsel ohne Hügel mit kilometer langen Sandstränden. Wir trafen einige anderen Schiffe. Der Ankergrund ist gut und wir ankerten auf eine Tiefe von weniger als 4 Meter. Leider ist das an Land kommen nicht sehr einfach. Es hatte immer etwas Dünung und wenn man mit dem Beiboot and den Strand fährt, muss man höllisch aufpassen, dass gerade keine Welle kommt, sonst kann es das Beiboot umschlagen was nicht ungefährlich ist. Trudi ist dann nur mit den Standup Brett an Land gegangen. Da wieder mehr Schwell und Wellen angesagt wurden, segelten wir am nächsten Tag wieder zurück nach Antigua und ankerten vor Green Island. Da es nicht viel Seegang hatte, war die Ausfahrt zwei Tage später über die flachen Stellen einigermassen angenehm. Wir fuhren wieder mal zur Mamora Bay und ankerten vor dem St. James Club. Wir waren das letzte Mal 1995 in dieser Bucht. Das Hotel ist stark erweitert worden, aber vieles war wie vor 25 Jahren. Danach ankerten wir in English Harbour. Dort trafen wir das Ruderboot des Schweizers der den Atlantik rudernd überquert hatte, seine Ankunft hatten wir verpasst. (https://www.taliskerwhiskyatlanticchallenge.com/) Es hatte wieder mal viele Schiffe dort, aber wir hatten einen guten Platz, ein wenig nahe des Hotelsteges und einer Felswand. Gegen Abend schlief er Wind ein und dann begannen alle Schiffe in alle Richtungen zu drehen. Wir kamen dem Steg zu nahe und nahmen den Anker auf und fuhren zur 2 Meilen entfernet Falmouth Bay wo wir wieder genug Platz zum ankern fanden. Gleich am nächsten Tag ginge es dann nach Jolly Harbour, wo wir schon viele Male vor Anker lagen. Dort trafen wir zwei Schweizer Schiffe, die Laya mit Andy, Jasmine und ihrer 3 jährigen Tochter Nia. Da Nia noch keine 18 Jahre alt ist, und somit als Passagier gilt und nicht als Crew Mitglied, mussten sie für Nia beim Ausklarieren pro Tag 75 EC$ !!! bezahlen. Das andere Schiff war die Tringa mit Vreni und Christian aus der Gegend Luzern. Wir machten auch einen Ausflug mit den öffentlichen Bussen nach English Harbour. Dabei muss man bis St. John fahren und an mit einem anderen Bus bis English Harbour. Die Preise sind sehr moderat. Pro Fahrt bezahlten wir pro Person 3.25 EC$. Auf dem Rückweg haben wir uns noch in St. John umgesehen. Es waren wieder viele Kreuzfahrer unterwegs.

Hier fassten wir den Entschluss die Mariposa zu verkaufen. Wir verabredeten uns mit Mike von Lighthouse Yachting. Er kam mit einem Fotografen aufs Schiff und der machte Bilder und Filme. Wir glauben dass es hier zum Verkaufen am besten ist, denn Katamarane sind gesuchter als Einrumpf Yachten und wir sind nahe Amerika und Kanada. Wir waren nun zusammen gefasst fast 2 Jahre unterwegs und möchten wieder mal was anderes sehen als die Karibik. Es hat sich auch vieles geändert seit wir vor 25 Jahren hier waren. In Buchten wo früher kein Schiff, oder ein paar Schiffe lagen sind heute 100 Schiffe vor Anker. Alles ist kommerzieller geworden, und mit den heutigen Navigationsausrüstungen kann fast jeder eine Yacht steuern. Wenn wir das Schiff sehr schnell verkaufen können bleiben wir noch hier oben, sonst bringen wir die Mariposa wieder nach Grenada und der Verkauf geht im November weiter. Hier möchten wir das Schiff während der Hurrican Saison nicht lassen. Wenn also jemand einen schönen Katamaran sucht Mariposa ist zu haben.

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