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Tobago Cays, Clifton Harbour, Petit Saint Vincent

09.01.2018

 

Zu den Tobago Keys

 

Von Bequia zu den Tobago Cays ist es nicht sehr weit. Wir konnten herrlich segeln und waren am frühen Nachmittag dort angekommen. Der Anker fiel in türkisblauem Wasser. Der Wind wurde ruhiger, und die Wellen legten sich auch bald. Leider hatten wir in den letzten Tagen immer weit über 20 Knoten Wind. Zum Segeln ist das nicht schlecht, aber wenn man in einer schönen Bucht vor Anker liegt, ist es angenehmer wenn der Wind nicht so stark ist. Wir waren erstaunt, dass nicht mehr Schiffe dort lagen. In der Nacht legte der Wind wieder kräftig zu und es schaukelte recht unangenehm. Am Morgen hatten wir uns dann hinter die Insel Petit Bateau verkrochen. Später kamen dann André und Eva-Maria von der Mirabella mit ihren Kindern und ankerten ganz in der Nähe. In den Tobago Cays kamen dauernd hochmotorisierte Boote vorbei und wollten uns Langusten, Fische oder T-Shirts verkaufen oder für uns ein Barbecue organisieren. Zum Teil hatten sie recht exotische Preisvorstellungen. Für ein Bananabread wollte er 35 EC$ was etwa 14 Franken sind. Trudi erklärte ihm, dass sowas in der Schweiz weniger als die Hälfte kosten würde, aber er blieb bei seinem Preis und musste sein Bananenbrot anderswo verkaufen. Irgendein Charter Schiff wird es ihm schon abgekauft haben. Am Tag darauf wollten wir noch die Chatham Bay auf Union Island besuchen. Der Weg war nicht weit, und wir fanden die super schöne Ankerbucht. Obwohl wir schon gehört hatten, dass es dort recht starke Fallwinde gibt war es die erste Zeit recht ruhig. Als es uns aber eine Stunde später 2 mal an der Ankerkette einfach um 360 Grad gedreht hatte nahmen wir den Anker wieder auf und hielten auf die Saline Bay auf Mayreau zu. Leider hatte in der Zwischenzeit der Wind recht aufgefrischt und zwischen den Inseln hatte sich schon eine grössere See aufgebaut, sodass wir Meile um Meile kämpfen mussten, um dort anzukommen. Zum Teil kamen wir gerade noch mit einem Knoten vorwärts. Als wir wieder in der Abdeckung von Mayreau lagen, wurde es wieder ruhiger. Für den nächsten Tag, dem 31. Dezember hatte sich die Odyssey Swiss Connection (so der Name unserer WhatsApp Gruppe) im Restaurant Wasserfront in Clifton Harbour auf Union Island verabredet. Die Connection besteht aus den Schiffen Mirabella, Kisu, Juana, Jatinga und uns. Nach einem Problem mit einer Boje hatte uns der Besitzer angeboten uns für den gleichen Preis an den Steg zu nehmen. Leider ein schlechter Entscheid meinerseits dort hinzu gehen. Die Stege waren lausig, wir mussten den Anker ausbringen und damit wir eine Muring bekamen mussten wir dem Kerl ein Seil geben und er tauchte unter um das Seil an einer Muring Leine zu befestigen. Dann legte eine Yacht am anderen Steg ihre Kette über die unsere und so mussten wir am nächsten Tag warten bis diese wieder gegangen war. Am Abend aber hatten wir ein schönes Zusammentreffen im Waterfront Restaurant. Das Menu Angebot war leider etwas klein, viele haben sich für die halbe Languste entschieden. Leider wurde eine Unterhaltung durch eine sehr laute Steel Band fast verunmöglicht. Die Crews von Yuana, Kisu und Mirabella gingen gegen 10 Uhr auf ihre Schiffe zurück und Dieter, Margrit und Sandra kamen noch zu uns. Um Mitternacht hatten wir auf das neue Jahr angestossen. Clifton Harbour spendierte dazu schönes Feuerwerk. Leider wurde das Beiboot der Jatinga an die nicht sehr ebene Mauer gedrückt. Eine Luftkammer hatte 2 Löcher und die ganze Luft war entwichen. Wir versuchten noch es wieder aufzupumpen aber die Luft ging gleich wieder raus. Dieter fuhr mit nur 2 vollen Kammern trotzdem zum Schiff zurück und Margrit und Sandra nahmen sich ein Wassertaxi. Am nächsten Morgen konnten wir dann endlich nach 11 Uhr diese lausige Marina verlassen. Wir nahmen sofort Kurs auf Petit Saint Vincent. Eine traumhaft schöne kleine Privat Insel mit einem Hotel darauf. Dort ankerten wir in der Nähe der Beach Bar in türkisblauem Wasser. Am Abend gingen wir zum Sundowner an Land und assen dann gleich in der Beach Bar. Das Hotel hatte einen Top Service, super Drinks und auch das Essen war bis auf die Pizzas sehr gut, aber auch nicht sehr günstig da auf die Priese noch diverse Taxen aufgeschlagen wurden. Am nächsten Tag hatte ich ein Bild ins WhatsApp gestellt und bald gesellten sich dann auch Mariella und Yuana dazu. Yuana hatte eh vor auch dorthin zu gehen. Wir erlebten zusammen wieder einen schönen Sundowner an der Beach Bar. (Sundowner heisst, den Sonnenuntergang mit einem guten Drink zu geniessen) Am nächsten Tag lichteten wir früh den Anker um nach Mustique zu kommen. Mustique ist auch eine private Insel auf der viele Prominente ein Haus haben. Leider sind über die Festtage die Bewegungsmöglichkeiten auf der Insel stark eingeschränkt. Der Ankergrund ist dort nicht sehr gut, sodass wir eine Boje nahmen. Diese kostete uns aber 70 Dollar, ein bisschen teuer  für eine Nacht. Wir hätten aber zu diesem Preis auch drei Tage bleiben dürfen, aber wir wollten den guten Wind nützen um in Richtung Norden vorwärts zu kommen. Am nächsten Tag sind wir dann wieder früh aufgebrochen denn wir wollten bis zur Marigot Bay in Saint Lucia hoch. Wir kamen aber zu spät dort an, sodass wir in der Dunkelheit nicht mehr ankern konnten. So sind wir bis zur Bucht vor der Rodney Bay weitergefahren und hatten dort den Anker um 20 Uhr gesetzt. Am nächsten Morgen sind wir dann mit gutem Wind nach Martinique gesegelt. Unterwegs hatten wir glücklicherweise wieder mal eine Goldmakrele gefangen. Wir hatten in der Anse Mitan geankert. Am Sonntag hatten wir ein Auto gemietet um den schönen botanischen Garten Jardin de Balata und andere Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Am Montag konnten wir wieder einmal in einem richtigen Carrefour einkaufen. Die Preise hier sind nicht sehr günstig, aber man bekommt wieder fast alles. Am Montagabend hiess es wieder Abschied nehmen, denn Andrea flog wieder in den Winter zurück. Schade dass sie nur 3 Wochen bleiben konnte. Am Flughafen hatten wir Ralf, Cosima, Jan und Max von der Triton getroffen. Bei einem Bier wurden dann Fisch und Reisetipps ausgetauscht. Am nächsten Tag hatten wir uns dann nach Fort de France verlegt. Dort trafen wir  auch wieder Dieter und Margrit von der Jatinga.

 

 

 

 

 

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