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Guadeloupe - Marie Galante - Les Saintes

08.02.2019

Am Montag den 21.Januar fuhren wir in den Hafen von St. François. Schon mehrfach wurden grossen Mengen der braunen Algen in den Hafen gespült, sind dort abgesunken und verrotteten am Grund. Dadurch wurde das Wasser dunkelbraun gefärbt und es riecht je nachdem wo man sich aufhält nicht ‚sehr gut‘. Aber der Platz war sehr ruhig und Strom und Wasser konnten wir brauchen so viel wie wir wollten. Der Platz kostete uns pro Nacht 40.00 €, ein wirklich angenehmer Preis.

Der Flug unserer Freunde Walter, Rita, Elisabeth und Martin hatten fast eine Stunde Verspätung und so kamen sie erst nach neun Uhr im Hafen an. Da der Taxifahrer den Ort nicht kannte hatte er sie auf der falschen Seite des Hafens ausgeladen und so mussten sie ihre Koffer durch den ganzen Hafen schleppen. Trudi hatte einen Käse und einen Apfelkuchen gebacken. Es wurde ausgepackt, gegessen, getrunken und geplaudert und so um ein Uhr gingen wir ins Bett. Am nächsten Morgen verliessen wir den Hafen und segelten direkt nach Marie Galante. Wir fingen unterwegs sogar einen kleinen Thun, der zu einem leckeren Thai Curry verarbeitet wurde. Nach drei Stunden lagen wir unterhalb des Sugar Doc‘ vor Anker. Es waren wenige Schiffe dort. Schon bald waren alle am Schnorcheln und schwimmen. Neben unserem Anker waren in einer kleinen Höhe einigen Langusten in einer Tiefe von  2.5 Meter, einige davon hatten Kochtopf Grösse. Wir hatten sie aber nur fotografiert und am Leben gelassen. Am nächsten Tag fuhren wir ein paar Meilen weiter nach Grand-Bourg. Wir ankerten im hinteren Teil des Hafens, einlaufende Fähren kamen uns aber beängstigend nahe. Wir wollten dort ausklarieren, was aber an diesem Ort fast unmöglich ist. Der Zoll war geschlossen. Wir bekamen die Handynummer des Beamten, aber dort war nur die Combox aufgeschaltet. Im Tourist Office sagte man uns wir sollten es am nächsten Morgen so um 10 Uhr nochmals versuchen, aber wir verzichteten darauf und gingen zurück zu unserem schönen Ankerplatz. Am nächsten Morgen waren wir dann nach Les Saintes rüber gesegelt und konnten uns gerade noch eine der letzten Boje beim Pain de Sucre erobern. Am nächsten Tag verholten wir vor das Dorf, und auch dort waren die Boje rar, aber wenn man um 10 Uhr auf die Suche geht, sind einige Schiffe schon gegangen, und viele kommen erst viel später und so hat man gute Chancen eine Boje zu erwischen. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag an Land und probierten die feinen Kokos Küchlein, welche Frauen auf der Strasse verkaufen. Dann wanderten wir auf die andere Seite der Insel. Auch dort sind wieder viele Strände voll von verrottenden Braunalgen und verbreiten einen lästigen Gestank. Danach erklommen wir noch das Fort Napoleon. Wir mussten uns aber mit der Aussenansicht begnügen, denn es war am Nachmittag bereits geschlossen. Am Abend gingen wir ins Restaurant La Fringale zum Essen. Besonderen Anklang fand das Poulet Colombo, eine Spezialität in Guadeloupe. Les Saintes sind sehr schöne Inseln, etwas touristisch, mit vielen kleinen Läden aber mit viel Charme.

 

 

 

 

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