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Antigua – Guadeloupe

Antigua – Guadeloupe

Am Freitag den 28. Dezember sind wir zum Tanken in die Marina von Jolly Harbour gefahren. Benzin gab es gerade keines, aber unsere Dieseltanks waren wieder voll. Ich hatte für einen Platz an dem wir längsseits anlegen können bei Marina Büro erkundigt, aber es waren keine mehr verfügbar. Als wir den Dockmaster fragten zeigte er uns einen wo wir anlegen konnten. Oft geht vieles bei direktem Kontakt. Leider war es an diesem Morgen etwas regnerisch und so mussten wir auf die Hilfe des Dockmasters verzichten, denn sobald ein kleiner Regenschauer kam, verdrückte er sich unter ein Dach. Wir wollten nicht mehr länger warten und so legten wir selber an, was bei längsseits gehen auch nicht sehr schwierig ist. Der Wind drückte unser Schiff dauernd gegen den Steg was die Fender veranlasste zu quietschen. Während des Tages war es nicht sehr störend, aber des Nachts hatte es schon recht genervt und wir schiefen die beiden Nächte nicht sehr gut. Nächstes Mal doch kein Längsseits Platz mehr. Bei Budget Marine hatte ich noch einiges an Ersatzteilen eingekauft und auch im Epicurean Shopping Center konnten wir wieder unsere Vorräte aufstocken. Das Angebot ist recht gut. An den beiden Tagen hatten wir auch die Umgebung zu Fuss erkundet und am Abend gab es bei Mellins ein gutes Abendessen. Wir hatten auch wieder einige Waschmaschinen gefüllt, und waren froh, dass wir die Wäsche zwischen den Regenphasen doch noch trocken kriegten.

Am 30. Dezember hatten wir ausklariert und von der Marina zum Ankerplatz gewechselt. Am Nächsten morgen früh sind wir dann Richtung Deshaies ausgelaufen. Wir hatten guten Wind und kamen sehr schnell vorwärts. In Deshaies hatte ich am Nachmittag noch einklariert und dann kauften wir im Dorf noch ein paar Kleinigkeiten ein. Den Silvester verbrachten wir vor Anker bei einem guten Nachtessen. Wir hatten für den Übergang ins neue Jahr die Europäische Zeit genutzt, weil wir wussten, dass wir kaum bis Mitternacht wach blieben würden. Es wurde trotzdem Neujahr und dem Champagner öffneten wir am 1. Januar am Abend. In Deshaies war anscheinend auch nicht viel los. So sind wir dann an Neujahr 9 Meilen weiter nach Pigeon Islands gefahren und wir konnten den Anker schön nahe bei Schnorchel Platz fallen lassen. Trudi und Andrea hatten viel geschnorchelt und viele schöne Unterwasser Bilder produziert.

Am 2. Januar zogen wir weiter nach Les Saintes. Leider hatten wir den Wind in einem zu steilen Winkel, so dass wir nur zum Teil mit dem Vorsegel segeln konnten, aber viel auch motoren mussten. Am späteren Nachmittag konnten wir uns noch eine Boje beim Pain de Sucre sichern. Diesmal kam eine Dünung in die Bucht und das Schiff lag recht unruhig und die Seile quietschten die ganze Nacht. Am nächsten Morgen hatte ich Trudi und Andrea ans Land gebracht und sie gingen zu Fuss ins Dorf. Der Weg führt ein wenig in die Höhe, so dass sie eine schöne Aussicht über die ganze Gegend hatten. Ich fuhr mit dem Beiboot zum Dorf und holte sie ab. Am Nachmittag verholten wir zur Ile de Cabrit und dort lagen wir viel ruhiger. Vor der Insel ist es auch sehr schön zum Schnorcheln.

Die Beschreibung im Doyle war recht positiv und so machten wir uns auf den Weg nach Saint Anne. Der Ankerplatz ist vor dem Dorf hinter dem Riff gelegen. Es hatten sich nicht sehr viele hier her verirrt. Die Wellen kamen doch noch kräftig über das Riff. Wieder eine unruhige Nacht. Am nächsten Morgen fuhren wir zu Ile de Gosier. Vor der Insel war es wieder schön ruhig. Auf der Insel sind einige Buden, wo man zu Trinken und Snacks bekommt. Wir überquerten die kleine Insel und schauten uns den Leuchtturm an. Er ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber er schickt trotzdem jeden Abend sein rotes Licht ins Meer hinaus. Viel Beachtung wird er nicht bekommen, denn heute navigieren alle mit GPS und Bildschirm. Wenn die Bildschirme mal dunkel blieben, würde man mit seiner Hilfe den Hafen von Point à Pitre trotzdem sehr gut finden. Am Sonntag fuhren wir Richtung Point à Pitre und liessen den Anker gegenüber der Marina fallen. Am Montagnachmittag mussten wir leider Andrea zum Flughafen bringen, Ihre Ferien waren vorbei. Das Einchecken ging sehr flott, es war ja kein Weihnachtsverkehr mehr. Wir freuen uns schon bis sie wieder kommt, aber in 2 Wochen kommen ja schon unsere Freunde.

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