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Weiter nach Antigua

Am späteren Nachmittag hatten wir unser Auto wieder am Flughafen abgegeben. Der Flug von Andrea hatte leider eine halbe Stunde Verspätung weil es in Paris drunter und drüber ging. Sie war aber bei den Ersten die ausstiegen und ihr Gepäck kam auch sehr schnell, und so konnten wir schon bald ein Taxi nach Baie Mahault nehmen. Es gab wieder reichlich Nachschub an Raclette Käse, Kaffee Kapseln, Weihnachtsguetsli und vielem mehr. An nächsten Morgen verliessen wir Mahault und fuhren nach Deshaies zurück zum ausklarieren. Am Nachmittag besuchten wir das Dorf und gingen in den Souvenir Laden ‚Pelican‘ wo der Computer zum Ausklarieren steht. Wie immer eine einfache Sache. Am Morgen verliessen wir Deshaies Richtung Antigua. Wir fuhren nahe zur Insel Ilet à Kahouanne wo es nicht sehr tief ist und viele Fischerbojen ausgelegt sind. Unglücklicherweise verfingen wir uns an einer Boje. Ich konnte noch den Propeller auskuppeln, aber trotzdem wickelte es die Leine um den Propeller. Die Fischer waren in der Nähe und ich befestigte ein Seil an der Boje und schnitt die Leine die zum Propeller ging durch. Danach war ich eine halbe Stunde mit Schnorchel und Taucherbrille dabei die Leinen aus dem Propeller zu schneiden.

Wir hatten etwa 12 bis 15 Knoten Wind und so kamen wir einigermassen gut vorwärts. Leider hatte es wieder so viel Sargasso Gras, so dass wir das Fischen bald aufgaben, denn die Köder waren dauernd voll Gras. Wir liessen den Anker vor English Harbour ins Wasser. Es waren schon recht viele Schiffe dort. In der Nacht wurde es Windstill und die Strömung drehte alle Schiffe in die verschiedensten Richtungen, trotzdem kam es zu keinen Berührungen. Am nächsten Morgen ging ich zum Einklarieren. Ich hatte schon alle Angaben auf eSailClear erfasst und so war das Einklarieren recht zügig erledigt. Inklusive des Cruising Permits musste ich gut 50.00 US$ bezahlen.

Am Nachmittag sind wir dann weiter zur Carlisle Bay gefahren. Trudi und Andrea hatten dann am nächsten Vormittag den Strand und das Hotel besucht und Weihnacht Sujets fotografiert.

Einen Tag später ging es dann gegen an nach Falmouth Harbour und wir ankerten wieder an der gleichen Stelle wie im Februar zuvor.

Am 24. Dezember hatten wir dann noch etwas eingekauft, und dann sind wir Richtung Green Island gezogen. An Segeln war nicht zu denken, denn wir hatten Wind und Wellen gegen uns. Es war ein Höllenritt dort hinauf. Manchmal kamen wir nur noch mit 3 Knoten vorwärts. Nach ca. 2,5 Stunden konnten wir den Anker einer schönen Bucht fallen lassen. Das Wasser war etwas trüb aber es gab trotzdem einiges zum Schnorcheln. Am nächsten Tag wollten wir direkt vor dem Riff ankern, aber dort war es unruhiger und der Wind pfiff uns um die Ohren. So gingen wir wieder zurück in die gemütliche Bucht. Am Mittwoch segelten wir wieder zurück nach English Harbour. Aus der Bucht heraus zu fahren war wieder ungemütlich, denn die Wassertiefe beträgt nur 6 Meter und die Wellen kommen einem voll entgegen. Bald war Mariposa wieder mit Salz überzogen. Einmal draussen und die Richtung nach English Harbour eingeschlagen wird es gemütlicher, denn dann kommen die Wellen von hinten und es hatte genug Wind zum Segeln. Auf dem Rückweg hatten wir wieder die Köder draussen und bald hatten wir an jeder Leine einen Barrakuda. Da wir hier oben keine Barrakudas essen liessen wir sie wieder frei. Wir hatten wieder an der gleichen Stelle geankert wie zuvor. Am Abend leisteten wir uns ein gutes Nachtessen im Restaurant Incanto welches wir schon im Februar besucht hatten und wir hatten wieder vorzüglich getafelt.

Am Donnerstagmorgen nahmen wir uns ein Taxi und liessen uns nach Shirley Heights bringen (10.00 US$). Von dort oben hat man einen fantastischen Ausblick über English Harbour und Falmouth. Gegen Mittag sind wir weiter nach Jolly Harbour gefahren. Den Anker liessen wir vor der Hafeneinfahrt fallen. Morgen geht’s dann in die Marina. …..

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