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Lanzarote

23.10.2017

Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt, und misst von Nord nach Süd rund 58 Kilometer und in der größten Ost-West-Ausdehnung 34 Kilometer.

Lanzarote liegt in der Passatzone, was dazu führt, dass auf der Insel ganzjährig frische Winde aus Nord bis Nordost wehen. Vermutlich besuchten die Phönizier bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. die Insel, wie die Altersbestimmung phönizischer Funde bei Teguise ergeben hat. Auch die griechischen Schriftsteller und Philosophen Herodot, Platon und Plutarch berichten vom Garten der Hesperiden, vom Land der Fruchtbarkeit. 1730 kam es auf Lanzarote zu schweren Vulkanausbrüchen. Am 1. September bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 neue Vulkane. Die Ausbrüche dauerten insgesamt 2053 Tage und endeten im Jahr 1736. Am Ende hatte die Lava rund ein Viertel der Insel unter sich begraben, darunter die fruchtbarsten Böden der Insel und mehrere Dörfer und Gehöfte. Stattdessen entstanden an dieser Stelle rund hundert neue Vulkane, die den Namen Montañas del Fuego erhalten haben. Das ganze Land ist sehr kahl und felsig. Man sieht selten etwas Grünes.

Nach 3 Tagen sind wir von der Isla Graciosa weiter Richtung Süden gezogen und haben in der Bucht vor der Marina Rubicon geankert. Der Boden ist ziemlich felsig und wir haben genügend Kette gegeben und lagen einiger massen ruhig. Wir haben das Marina Office besucht und unsere Ankunft in paar Tage vorverlegt. Marina Rubicon ist eine neue sehr schöne Marina mit vielen Geschäften. Mit dem Taxi sind wir dann nach Playa Blanca gefahren um im Orange Shop die Prepaid Karte wieder aufladen zu lassen. Dann haben wir vor Playa Papagayo den Anker geworfen. Diese Strände sind auch jetzt noch recht gut bevölkert. Da Schwell in die Bucht kam, haben wir uns auf die andere Seite verzogen und sind rund 6 Meilen nach Playa Quemada gefahren. Dort haben wir eine ganz ruhige Nacht verbracht. Im Moment haben wir noch einiges zu erledigen aber wir machen auch ein weinig Ferien. Ich habe das neue Buch von Grisham ‚Das Original‘ gelesen. Es ist nicht schlecht aber ein wenig langatmig. Am nächsten Tag sind wir dann bis an die untere Spitze der Insel zurück gefahren, sind aber auf der Ostseite geblieben. Dort haben wir 3 ruhige Tage und Nächte verbracht, dann hat der Wind gedreht und wir haben um die Ecke auf die andere Seite gewechselt und dort war es wieder schön ruhig. Am Donnerstag den 12. Oktober haben wir dann in der Marina festgemacht. Hier hat es alles, einen kleinen Supermarkt, Yachtausrüster, Segelmacher und vieles mehr. Am Samstag haben wir für 3 Tage ein Auto gemietet. Lanzarote sollte frei von Wildschweinen sein.

Wir sind dann nach El Golfo zum Lago de los Clicos gefahren. Die Strassen sind gut ausgebaut und der Verkehr ist überschaubar. Der Lago de los Clicos ist ein kleiner vom Meer abgeschlossener See der grasgrün ist. Die Färbung wird durch Mikroorganismen erzeugt. Leider war es ein wenig bewölkt, so dass die Farben auf den Fotos ein wenig blass aussehen. Nachher sind wir nach Las Hervideros weiter gezogen, einer Ecke wo die Wellen in die Bucht und in Höhlen hinein donnern und eine spektakuläre Gischt aufwerfen, wenn denn Wellen vorhanden sind. Da es hier leider nichts zu sehen gab sind wir zu den Salinas de Janubio gefahren und haben verschiedenes Salz eingekauft. Halb so teuer wie es danach in den Souvenir Shops angeboten wurde. Am nächsten Tag haben wir Mirador del Rio an der Nordküste besucht, ein schöner Aussichtspunkt, der schön in die Felsen hinein gebaut ist. Man hat einen gewaltigen Ausblick auf die Insel La Graciosa und wir konnten die Ankerbuch in der wir ein paar Tage zuvor lagen von oben herab bewundern. Dann sind wir zu den Cueva de Los Verres gefahren, ein 6 Kilometer langes Höhlensystem. Wir machten eine Führung durch die Höhlen mit, bei welcher man ungefähr einen Kilometer weit geführt wird. Grosse Hallen und schmale Gänge wechseln sich ab und auch die Farben ändern sich fortwährend je nach Gesteinsart. Irgendwann befindet man sich dann in einer grossen Halle, wo man einen genialen Ausblick nach weit unten zu haben scheint. Bis der Guide einen Stein wirft und sich im kleinen See Wellen bilden. Wenn sich das Wasser wieder beruhigt hat, wirkt es wieder wie ein Spiegel und man sieht nicht nach unten sondern das Spiegelbild von der beleuchteten Decke weit oben. Nicht weit davon entfernt ist Jameos de Agua eine von César Manrique ausgebaute Höhle. Cécar Manrique ist ein Künstler von Lanzarote und der sich sehr stark für einen sanften Tourismus eingesetzt hat und sehr vieles auf dieser Insel gestaltet und bewirkt hat. Am Montag haben wir dann noch die vielen Bodegas im Innern der Insel besucht. In einigen Bodegas mussten sich die Verkäufer schon viel Mühe geben ein wenig freundlich zu sein, die haben wir aber gleich wieder verlassen. In den Bodegas El Griffo haben wir sehr feine Weine gefunden und in der Bodega La Geria haben wir einen exzellenten Moscato dulce gekauft. Dann haben wir noch einen Abstecher zu den Los Hervoderos gemacht, und heute wurden wir nicht enttäuscht. Es hatte hohe Welle welche in die Bucht donnerten und die Gischt die aufgeworfen wurde war beeindruckend. Danach ging es nochmals nach El Grifo wo wir ein super Tunfisch Filet zu Mittag assen. Am Dienstag um 7 Uhr habe ich Trudi zum Flughafen gebracht, von wo sie für 2 Wochen nach Hause flog um daheim zu Rechten zu schauen. Ich halte hier in der Marina Rubicon die Stellung. Anfangs November geht es dann nach Teneriffa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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