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Nach Ibiza, Spanien und Gibraltar

04.10.2017

Nach Ibiza, Spanien und Gibraltar

 

Es ist noch dunkel, als wir in der herrlich schönen Bucht Portals den Anker aufnehmen und in Richtung Ibiza starten. Wie immer hat es natürlich kein Wind. So motoren wir nach Ibiza. Gegen 17 Uhr sind wir dann in der Marina Santa Eulalia. Eine schöne Marina mit kleinen Läden und vielen Restaurants und einem saftigen Preis. Wir waren vor 23 Jahren am genau gleichen Tag in dieser Marina, da war sie aber noch viel einfacher und vor allem viel preisgünstiger.

Am nächsten Morgen legen wir gleich ab und motoren nach Espalmador einer schönen Ibiza vorgelagerten Insel. Früher konnte man hier ankern, heute sind viele Bojen ausgelegt an welchen man festmachen muss und selbstverständlich auch bezahlen muss. Es ist ein schöner Abend und wir machen ein Raclette. Den Käse hatten wir noch von zu Hause. Wir wollten unseren Tischgrill und Raclette Ofen mal ausprobieren und er funktionierte tadellos. Am nächsten Morgen ging es dann nach Formentera in die Cala Salina. Wir waren nur ein paar Schiffe. Je länger der Tag wurde, umso mehr Boote bevölkerten die Bucht, es war deutlich mehr los als auf Menorca oder Mallorca.

Am Abend fuhren wir nach San Antonio. Ein grosser Hafen indem man auch ankern konnte. Ist viel gemütlicher und schont auch noch das Budget.

Wir haben in den nächsten Tagen noch ein paar schöne Buchten besucht und sind dann wieder nach San Antonio zurückgekehrt. Am Samstagmorgen um 7 Uhr, es war noch dunkel,  brachten wir Andrea zum Taxi. Am Strand und am Steg lungerten einige Jugendliche herum, die einen sassen einfach da, andere hatten einen Ballon im Mund und zogen sich irgendwas rein. In dieser Stadt ist viel Billig Tourismus. Alles ist auf Clubs und Party ausgerichtet und einige Frauen spazieren ungeniert im knappsten Tanga durch die Strassen. Am Dinghy Steg ist auch der Strand und die Einleitung einer Fäkalien Leitung. Es stank fürchterlich aber das störte die Jungen nicht, wahrscheinlich waren die meisten noch völlig verladen.  

Wir nehmen das Beiboot hoch und fahren gleich los Richtung spanisches Festland. Eigentlich wollten wir nach Torrevieja, sind dann aber einfach weiter gefahren. Nach zwei Tagen und zwei Nächten sind wir in Almerimar angekommen und haben vor der Marina geankert und ein paar Stunden geschlafen. Dort haben wir das Schiff wieder aufgetankt und beschlossen gleich wieder weiter zu fahren. Leider hatte der Wind stark aufgefrischt und es stand eine starke Welle gegen uns. So entschlossen wir uns nach Adra auszuweichen. Über Google Earth haben wir entdeckt, dass es dort eine Marina mit vielen Stegen gibt. Als wir dann um die Ecke kamen haben wir nicht schlecht gestaunt. Die Stege waren leer und völlig von Möwen Kot verdreckt. Es lagen schon zwei Franzosen dort und so haben wir auch an einem Ponton angelegt, denn in dieses Wetter raus wollten wir nicht mehr. Es hatte Wasseranschlüsse und so konnten wir das Schiff vom Salz befreien und die Tanks wieder füllen. Am Abend kam dann ein Marinero mit einem Formular zum Ausfüllen. Er erklärte uns dass wir am nächsten Morgen ab 9 Uhr im Büro bezahlen könnten. Da wir geplant hatten um 6 Uhr morgens wieder los zu ziehen und es eh eine Zumutung war für diesen Platz auch noch Geld zu verlangen sind wir planmässig abgereist. Wir haben dann die Marina in Fuangirola angesteuert und sind dort um 19.30 angekommen. Der Hafen war voll belegt und so haben wir einfach an einem Steg für Ausflugschiffe festgemacht. Der Verwalter erklärte uns, dass wir dort bleiben könnten, wenn wir vor halb Zehn die Marina wieder verlassen würden. Da wir zeitig nach Gibraltar weiter wollten, war das kein Problem für uns. Am Quai hatte es viele Restaurants, vor allem mit deutscher Küche (zum Schnitzelkönig u.ä.), so dass wir es vorzogen hatten selber zu kochen.

Am nächsten Morgen sind wir dann gegen neun nach Gibraltar losgefahren.

 

 

 

 

 

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